Verkehr – mehr Sicherheit für alle.

Wir stehen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Im Jahr 2024 kamen 27260 Kinder bei Verkehrsunfällen zu Schaden (statistisches Bundesamt). Wir leben in idyllischen Orten, dennoch gefährden wir unsere Kinder täglich dadurch, dass innerorts nach wie vor viel zu schnell gefahren wird und es zu viele Gefahrenstellen gibt.

Gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern möchten wir deshalb das Pilot-Projekt „Spielstraße“ auf den Plan rufen. Dabei sollen in allen Ortsteilen der Gemeinde „Spielstraßen“ (= Verkehrsberuhigte Bereiche) mit Hilfe der Bürgerschaft identifiziert werden und dafür die Anträge gesammelt und durch die Gemeinde an das Landratsamt gegeben werden. 

  • Wir stehen für Tempo 30 auf allen Gemeindestraßen und wo immer möglich, auf den Ortsdurchfahrten der Staatsstraße. 
  • Wir setzen uns für mehr sichere Querungsmöglichkeiten ein, z.B. bei der Seefelder Hauptstraße und auf der Inninger Straße in Hechendorf.
  • Die S-Bahn Anbindung spielt für fast alle Menschen in unserer Gemeinde eine Schlüsselrolle in ihrer persönlichen Mobilität. Wir möchten den Anschluss der einzelnen Ortsteile zur S-Bahn weiter erleichtern und auch moderne Verkehrskonzepte einbeziehen. 
  • Die bestehenden Buslinien sollen erhalten und verbessert werden. Die Busfahrzeuge sollen an die örtlichen Bedürfnisse angepasst werden. Langfristig streben wir eine Umstellung auf umweltfreundliche Fahrzeuge an.
  • Die barrierefreie Erschließung des S-Bahnhofs von der Bahnhofstraße ist wichtig und wir machen Druck, dass dies durch die Deutsche Bahn schnell umgesetzt wird.
  • Zu Fuß gehen, Radfahren und der öffentliche Nahverkehr sollen im Mobilitätsmix einen größeren Stellenwert bekommen. So kommt man auch ohne Auto sicher von A nach B, es werden außerdem zu Fuß oder mit dem Rad viel mehr Begegnungen zwischen den Menschen möglich. Das schafft Vertrauen, ein Miteinander entsteht statt eines Kampfes um Parkplätze und schnelle Durchfahrten. Wir wollen deshalb neue Fuß- und Radwege schaffen zwischen den Ortsteilen (z.B. nach Unering und Drößling, am Hechendorfer Oberfeld und zum Wurzn-Badeplatz). Dort wo keine bauliche Trennung von Radwegen möglich ist, realisieren wir diese mit Fahrbahnmarkierungen. Die bestehenden Radwege sollen verbessert werden und unsichere Passagen entschärft werden.
  • Die Seestraße soll zum Radfahren als wichtige Verbindung nach Herrsching und zum Badeplatz attraktiver und sicherer werden. Wir setzen uns für die Ausweisung einer Fahrradstraße (Autos weiterhin zulässig) ein.
  • Die Elektromobilität wird konsequent gefördert. Ziel ist die Umstellung der gemeindeeigenen Fahrzeuge auf E-Antrieb.